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 Sammelklage gegen Wehen Wiesbaden

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AutorNachricht
Micha
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Anzahl der Beiträge : 21
Alter : 32
Anmeldedatum : 14.11.07

BeitragThema: Sammelklage gegen Wehen Wiesbaden   Mo Dez 03, 2007 8:46 pm

Fußballfans sind keine Verbrecher...
Geschrieben von - Vorstand FPMG
Samstag, 1. Dezember 2007

...außer in Wehen bzw. in der
Landeshauptsstadt Wiesbaden!
Sammelklage gegen den SV Wehen Wiesbaden!
Was sich abseits des Sports auf dem grünen
Rasen gestern Abend im nagelneuen Aren’chen
in Wiesbaden abspielte, hatte nichts mehr mit
Fußball zu tun. Borussia-Fans wurden von
mehreren Hundertschaften der Polizei
empfangen, als hätten sie nur ein Ziel: Die
biedere Landeshauptstadt Wiesbaden und das an
das Stadion angrenzende Innenministerium in
Schutt und Asche zu legen! Der alte Spruch
„Wie man in den Wald hineinruft, so schallt
es heraus!“ bewahrheitete sich wieder einmal
nur zu gut.

Das unfreundliche und diletantische Auftreten
des privaten Ordnungsdienstes (Höhepunkt: Ein
Leiter des Ordnungsdienstes nimmt
zehnjährigem Fan die Fahne ab, deren Stock
zwar kurz genug war, aber leider aus Plastik
und nicht aus Holz! Auf Nachfrage wurde dem
Vater lapidar mitgeteilt: „Wir wollen Euch
sowieso nicht hier, bleibt doch zu Hause!“)
Der Slogan der Fußball-WM „Die Welt zu Gast
bei Freunden“ ist an Wiesbaden wohl
vorbeigegangen...

Nachdem die wenigen ankommenden Busse bereits
aufs Härteste untersucht wurden, auch weil
Vorankündigungen der szenekundigen Beamten
aus MG dies mit Hinblick auf im Bus
befindliche 7 (!!!) Hooligans erwünschten,
waren die Eingangskontrollen so streng, dass
sich viel zu lange Schlangen und viel zu
viele Menschen im Gedränge wiederfanden. Mal
abgesehen davon WEM die bösen Fans hätten
schaden können, mit WEM sie sich hätten
auseinandersetzen wollen (mit den alten
Wehenern?), so stellt sich doch die Frage,
WAS haben die Ordnungskräfte denn wieder für
eine Vorankündigung bzgl. der gesamten Szene
erhalten. Und wieso wurde da wieder trotz
besseren Wissen nicht gegengesteuert!

Ein Schelm, der Böses dabei denkt.....

Alle Fans wurden einfach behandelt, als ob
sie Gewaltverbrecher wären und dies ohne
triftigen Grund. Oder gab es in den letzten
Jahren bei den Auswärtsauftritten Borussias
ständig Krawalle mit den Fans? Wohl kaum!

Das Schlimmste stand aber den Fans noch
bevor: Im Stadion, in den auf den Karten
aufgedruckten Blöcken angekommen, musste man
mit Erstaunen feststellen, dass entweder
grundsätzlich zu viele Karten für die
Stehplatzblöcke konzipiert wurden (und man
darüber nachdenken muss, die Anzahl der
Plätze zu reduzieren), oder aber viel zu
viele Karten verkauft wurden, oder das
vielleicht Karten doppelt ausgegeben wurden,
oder das schlichtweg schlampig bei der
Einlasskontrolle gearbeitet wurde! Denn die
für die „Gäste“ vorgesehenen Blöcke waren
restlos überfüllt. Dies führte zu
unglaublichen Rempeleien untereinander, vor
allem die kleinsten und jüngsten Fans hatten
darunter zu leiden. Ganz zu schweigen von der
Unsinnigkeit, Ordnungskräfte IM Gästeblock zu
positionieren. Ein Provokation sondergleichen
und ein Unding im modernen Fußballstadion.
Hat sich aber ebenfalls noch nicht bis Wehen,
ähm… Wiesbaden herumgesprochen...

Viele Fans mussten Block-Hopping betreiben,
was dazu führte, das in allen Blöcken
plötzlich Platzmangel herrschte. So war auch
der Eck-Sitzplatzblock überfüllt, was
eigentlich gar nicht geht, wenn der
Ordnungsdienst dort nur die Fans hereinlässt,
die auch Karten für DIESEN Block haben. Zudem
sollte man während der kompletten
Einlassphase mit mehreren und nicht nur mit
einem überforderten Ordner den Fans ihren
Sitzplatz zuweisen, damit nachher nicht (wie
geschehen) 30-40 Fans im oberen Drittel auf
der Treppe und den Sitzen stehen mussten weil
sie ihren Platz nicht fanden oder nicht mehr
einnehmen konnten, weil mittlerweile viel zu
viele Fans falsch saßen. Anstatt aber mit
weiteren Ordnungsdienstmitarbeitern die Lage
bei Anpfiff zu entschärfen, rief besagter
Überforderter direkt Einsatzkräfte der
Polizei zur Hilfe, die dann rabiat
versuchten, die Fan in den Block auf die
Sitze (wo kein Platz war) zu verteilen. Als
der Fanbeauftragte Borussias
"Tower" sich mit darum bemühte, die
Situation zu entschärfen und die Polizisten
per Stichprobenkontrolle der Karten (dürfen
die das?) feststellten, dass alle über
korrekte Karten für den Block verfügten,
zogen sich die Polizisten auch wieder zurück
und ließen die Fans in dem Bereich bis zum
Spielende in Ruhe!

Der Höhepunkt der gesamten Dilettanten-Show
begann aber erst in der Halbzeit.

Nachdem vor allem die Gruppe der UMG und auch
viele andere in der Halbzeit zum Bierstand
und zur Toilette gegangen waren, wurde ihnen
ALLEN der Weg zurück in den Block mit den
Worten verwehrt „Der Block ist voll, hier
kommt keiner mehr rein!“ Ach was? Auch schon
aufgefallen, dass zu viele Karten verkauft
wurden?

Diese unverschämte Provokation führte
natürlich dazu, dass es zu den nicht
ausbleibenden Rempeleien mit den Ordnern
kommen musste, da man, selbst wenn man von
Wehener Seite unerwünschter „Gast“ war,
zumindest als zahlender Kunde das Recht in
Anspruch nehmen wollte, das Spiel sehen und
nicht nur hören zu können. Die überforderten
und selbst sichtlich von der Gesamtsituation
genervten Polizisten verloren dann kurz diese
Nerven und ließen den Schlagstock kreisen und
das Pfefferspray sprühen. Super! Danke!
Deeskalation vom Feinsten.

Unter den Augen der Fanbeauftragten und eines
Mitarbeiters des DFB wurde nun ein
Polizeikessel gebildet und erstmal alle darin
stehenden Fans per Videoüberwachung
überprüft, ob ihnen irgendeine Straftat
nachgewiesen werden könnte. Dieses Procedere
dauerte über 30 Minuten, die betroffenen Fans
durften danach dann (während das spannende
Spiel noch lief) endlich aus dem Stadion zu
ihren Bussen oder zum Hbf gehen, denn in die
Blöcke zurück durften sie ja nach wie vor
nicht (Man erinnere sich: zu voll!).

Ein Skandal!

Wir fordern hiermit alle Fans, die in
irgendeiner Weise betroffen waren durch das
Geschubse im Block, die nicht mehr in ihren
Block kamen, die nicht auf ihrem Platz sitzen
konnten, die von Ordnungskräften und/oder
Polizei nicht angemessen behandelt wurden
oder denen sonst irgendwelche Auffälligkeiten
widerfuhren, sich umgehend bei uns unter
info@fanprojekt.deDiese E-Mail Adresse ist
gegen Spam Bots geschützt, du musst
Javascript aktivieren, damit du sie sehen
kannst und in Kopie an fans@borussia.deDiese
E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt,
du musst Javascript aktivieren, damit du sie
sehen kannst zu wenden.

Das FPMG wird Klagen sammeln und
stellvertretend eine Sammelklage gegen den SV
Wehen einreichen und Schadensersatz für nicht
erbrachte Leistung (oder wie das heißt)
fordern. Borussia wird sich ebenfalls beim SV
Wehen beschweren und die DFL und den DFB über
die unfassbaren Zustände in der
Landeshauptstadt Hessens informieren.
Vielleicht hilft dies für die Zukunft den
nachfolgenden Fangruppierungen.

Ein schönes Lied von Fanta 4 besagt in einer
Textzeile „Wir ernten, was wir säen!“

Wenn Vereine, Ordnungskräfte und Polizei so
mit Fans umgehen und so einen Hass säen wie
gestern in Wiesbaden geschehen, muss man sich
nicht wundern, wenn völlig friedliche Fans
zur Gewalt getrieben werden und man dann
diese Früchte erntet!!!

Ein „großer Dank“ geht hiermit an die
betreffenden diletantischen und völlig
überforderten Einsatzleiter gestern Abend!
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